Coworking auf dem Land
Veröffentlicht am 18.03.2026
Coworking auf dem Land: Auch in Rieste gibt es jetzt Büroplätze zu mieten
Statt Homeoffice geteiltes Büro: Der Coworking-Trend erreicht den Osnabrücker Nordkreis. In Rieste und Bramsche entstehen neue Standorte. Doch nicht nur da werden flexible Arbeitsplätze angeboten.
Sie sind eine Alternative zu Homeoffice oder traditionellem Büro: Coworking Spaces. Hier können oft komplett eingerichtete Arbeitsplätze gemietet werden. Und: Statt allein im Homeoffice zu sitzen, ist durch diese moderne Form des Arbeitens zwischen den unterschiedlichen Mietern ein Austausch möglich. Zunächst vor allem in Städten angeboten, ist Coworking längst in ländlichen Gebieten angekommen – auch im Osnabrücker Nordkreis. Wir geben eine Übersicht zu neuen, geplanten und bereits etablierten Coworking Spaces. Coworking Space Biestmann’s Hus in Rieste Rund 15 Jahre stand die Ladenfläche im ehemaligen Landhandel der Familie Biestmann-Kotte in Rieste leer. Nun soll dort nach umfangreicher Sanierung wieder Leben einziehen. Seit dem 7. März 2026 ist an der Bahnhofstraße 37 der Coworking Space Biestmann’s Hus eröffnet.
Bereits vor einigen Jahren sei die Idee entstanden, berichtete Michael Wernke, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück, im Vorfeld der Eröffnung. Die Hasewohnbau GmbH, die das Projekt verantwortet, ist ein Tochterunternehmen der Samtgemeinde. Die Bedingungen für einen solchen Coworking Space seien günstig, so Wernke: die unmittelbare Nähe zum Bahnhof Rieste, die eigene Anschlussstelle an der A1. Zudem gebe es den Niedersachsenpark und man könne größeren Unternehmen in der Umgebung zusätzliche Fläche anbieten. Auch Workation, die Verbindung von Urlaub – zum Beispiel am Alfsee – und Arbeit, ließe sich durch den Coworking Space besser umsetzen.
Nun können insgesamt zwölf komplett ausgestattete Arbeitsplätze tageweise für 18 oder 25 Euro (für ein Einzel- oder Doppelbüro) gemietet werden. Auch eine wöchentliche oder monatliche Buchung ist möglich. Ein Konferenzraum ist für 60 Euro pro Tag verfügbar. Die helle Küche kann von allen Mietern genutzt werden. Wasser und Kaffee sind in den Preisen inbegriffen. „Man kann hier ins Gespräch kommen“, betont Katja Schlüwe, Geschäftsführerin der Hasewohnbau GmbH. Ihr ist wichtig, dass eine Community entstehen könne.
Auch Vereine und Verbände hätten schon Interesse bekundet, so Schlüwe. Muss es denn auf dem Land überhaupt Coworking Spaces geben? „Ja, absolut“, ist sich Wernke sicher. Schließlich sei auch hier Homeoffice weit verbreitet. „So können wir auch Pendlerverkehr reduzieren, was umwelt- und zeittechnisch positiv ist“, sagt Schlüwe.
Buchen lassen sich die Arbeitsplätze über die Webseite der Hasewohnbau – www.hasewohnbau.de. Zwar buche man dort einen bestimmten Raum, man könne sich jedoch trotzdem immer einen freien Platz suchen, so Schlüwe. Im Verlauf der Buchung erhält man auf dem eigenen Smartphone einen digitalen Schlüssel für die Eingangstür. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr sowie auf Anfrage. Wegen der Neueröffnung ist im März ein kostenloses Testen der Arbeitsplätze möglich, sagt Schlüwe.
https://www.noz.de/lokales/bersenbrueck/artikel/osnabruecker-nordkreis-coworking-space-als-homeoffice-alternative-50119209
Sie sind eine Alternative zu Homeoffice oder traditionellem Büro: Coworking Spaces. Hier können oft komplett eingerichtete Arbeitsplätze gemietet werden. Und: Statt allein im Homeoffice zu sitzen, ist durch diese moderne Form des Arbeitens zwischen den unterschiedlichen Mietern ein Austausch möglich. Zunächst vor allem in Städten angeboten, ist Coworking längst in ländlichen Gebieten angekommen – auch im Osnabrücker Nordkreis. Wir geben eine Übersicht zu neuen, geplanten und bereits etablierten Coworking Spaces. Coworking Space Biestmann’s Hus in Rieste Rund 15 Jahre stand die Ladenfläche im ehemaligen Landhandel der Familie Biestmann-Kotte in Rieste leer. Nun soll dort nach umfangreicher Sanierung wieder Leben einziehen. Seit dem 7. März 2026 ist an der Bahnhofstraße 37 der Coworking Space Biestmann’s Hus eröffnet.
Bereits vor einigen Jahren sei die Idee entstanden, berichtete Michael Wernke, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück, im Vorfeld der Eröffnung. Die Hasewohnbau GmbH, die das Projekt verantwortet, ist ein Tochterunternehmen der Samtgemeinde. Die Bedingungen für einen solchen Coworking Space seien günstig, so Wernke: die unmittelbare Nähe zum Bahnhof Rieste, die eigene Anschlussstelle an der A1. Zudem gebe es den Niedersachsenpark und man könne größeren Unternehmen in der Umgebung zusätzliche Fläche anbieten. Auch Workation, die Verbindung von Urlaub – zum Beispiel am Alfsee – und Arbeit, ließe sich durch den Coworking Space besser umsetzen.
Nun können insgesamt zwölf komplett ausgestattete Arbeitsplätze tageweise für 18 oder 25 Euro (für ein Einzel- oder Doppelbüro) gemietet werden. Auch eine wöchentliche oder monatliche Buchung ist möglich. Ein Konferenzraum ist für 60 Euro pro Tag verfügbar. Die helle Küche kann von allen Mietern genutzt werden. Wasser und Kaffee sind in den Preisen inbegriffen. „Man kann hier ins Gespräch kommen“, betont Katja Schlüwe, Geschäftsführerin der Hasewohnbau GmbH. Ihr ist wichtig, dass eine Community entstehen könne.
Auch Vereine und Verbände hätten schon Interesse bekundet, so Schlüwe. Muss es denn auf dem Land überhaupt Coworking Spaces geben? „Ja, absolut“, ist sich Wernke sicher. Schließlich sei auch hier Homeoffice weit verbreitet. „So können wir auch Pendlerverkehr reduzieren, was umwelt- und zeittechnisch positiv ist“, sagt Schlüwe.
Buchen lassen sich die Arbeitsplätze über die Webseite der Hasewohnbau – www.hasewohnbau.de. Zwar buche man dort einen bestimmten Raum, man könne sich jedoch trotzdem immer einen freien Platz suchen, so Schlüwe. Im Verlauf der Buchung erhält man auf dem eigenen Smartphone einen digitalen Schlüssel für die Eingangstür. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr sowie auf Anfrage. Wegen der Neueröffnung ist im März ein kostenloses Testen der Arbeitsplätze möglich, sagt Schlüwe.
https://www.noz.de/lokales/bersenbrueck/artikel/osnabruecker-nordkreis-coworking-space-als-homeoffice-alternative-50119209